Drei Neuwahlen und ein erfreulicher Gewinn
Der Kirchenrat Arth-Goldau lud am 26. November zur Versammlung im Pfarreizentrum Eichmatt in Goldau.
Sarah Heeb,
Georg Schuler, Kirchenratspräsident der Kirchgemeinde Arth-Goldau, hiess die Besucher herzlich willkommen.
Die Unterlagen wurden termingerecht in alle Haushalte versandt und der Tätigkeitsbericht wurde einstimmig genehmigt.
Diverse Nachkredite (höherer Energieaufwand, IT-Aufwendungen, Renovation Pfrundhaus Arth) für das Jahr 2024 wurden vorgelegt und angenommen.
Andreas Schaller stellte nach einem kurzen, persönlichen Prolog die Jahresrechnung 2024 vor. Die Rechnung schliesst mit einem erfreulichen Gewinn von Fr. 316`345.94 ab - budgetiert war ein Verlust von knapp Fr. 100'000.-.
Allgemeine Sparanstrengungen in den Pfarreien und die um rund 10% über Budget liegenden Steuererträge von natürlichen Personen führten zu diesem Ergebnis.
Das Budget 2026 sieht auf Grund des Verpflichtungskredits von Fr. 270'000.- für die Sanierung der Umgebung der Pfarrkirche Arth (nach Vorgaben der Denkmalpflege) einen Verlust von Fr. 382`400.- vor.
Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) hat die Jahresrechnung 2024 und das Budget 2026 geprüft und empfahl diese zu genehmigen. Diese und die Genehmigung für den Verpflichtungskredit erfolgte einstimmig.
Die Herz-Jesu-Stiftung, Goldau wie auch die Pfarrpfrundstiftung Arth schlossen die Rechnung 2024 mit einem Gewinn ab. Die Stiftung Pfarreiheim St. Georg, Arth schloss hingegen mit einem Verlust von rund Fr. 5000.- ab, was auf höher anfallende Stromkosten und Einrichtungen zurückzuführen ist.
Der Steuersatz von 27 Prozent bleibt nach erfolgter Abstimmung mit 25 zu 15 Stimmen gegenüber dem Vorjahr 2025 unverändert und basiert auf dem Finanzausgleichsgesetz der Römisch-Katholischen Kantonalkirche Schwyz.
Weiter wurden diverse Wahlen vorgenommen: Georg Kenel wurde für 4 Jahre und Irene Zurfluh für 2 Jahre einstimmig in den Kirchenrat Arth-Goldau wiedergewählt.
Für das Amt von Daniel Koch, welcher nach 19 Jahren zurückgetreten ist, wurde Peter Nussbaumer vorgestellt. Zudem wurde Patrick Schraven neu für den Sitz von Silvia Hediger (Kirchenrätin und Stiftungsverwalterin v. 2014-2025) im Kirchenrat und für das Amt des Verwalters der Herz-Jesu-Stiftung vorgeschlagen. Beide Kandidaten wurden für vier Jahre in den Kirchenrat gewählt.
Das Amt des Personalverantwortlichen im Kirchenrat konnte bis jetzt noch nicht besetzt werden. Die Aufgaben werden bis auf Weiteres im Rat intern aufgeteilt.
In die RPK wurden Stefan Frank für 4 Jahre und Werner Bürgi für 2 Jahre einstimmig wiedergewählt. Für Roger Suter (Rechnungsrevisor v. 2012-2025) wurde Christoph Müller neu für 4 Jahre in die RPK gewählt.
Georg Schuler bedankte sich im Namen des Kirchenrates bei allen Zurückgetretenen für die geleistete Arbeit. Er wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft und beste Gesundheit. Anschliessend hiess er die neu Gewählten im Kirchenrat und in der RPK herzlich willkommen und bedankte sich für ihre Bereitschaft, diese Ämter zu übernehmen.
Zum Schluss der Versammlung und nach Worten des Dankes an alle Beteiligten, wünschte der Kirchenratspräsident allen einen besinnlichen Advent und eine frohe Weihnachtszeit, alles Gute und Gottessegen für die Zukunft und lud zum gemütlichen Apéro ein.