Über den Katzenstrick nach Einsiedeln
Am Samstag, 16. Mai, pilgerten die FirmandInnen und Erstkommunionkinder von Arth und Goldau nach Einsiedeln.
Sarah Heeb,
Am frühen Morgen ging es mit einer kurzen Zugfahrt nach Rothenthurm. Von da machten sich ca. 70 Personen - FirmandInnen, Erstkommunionkinder und Begleitpersonen - gemeinsam auf den Weg über den Katzenstrick zum Kloster Einsiedeln. Die PilgerInnen hatten Glück, das Wetter blieb zumindest während der Wanderschaft trocken. In Einsiedeln angekommen wurde zum Aufwärmen ein Heissgetränk genossen und dann begann auch schon der feierliche Gottesdienst in der imposanten barocken Klosterkirche. Die Fahnendelegationen der Pfarreien und die Behörden begleiteten den Einzug während die Kirchenchöre Arth, Goldau und Steinerberg, dirigiert von Esther Rickenbach, den Raum mit wundervollem Gesang erfüllten. Sie sangen zu diesem Anlass die Toggenburger Messe Nr. 6, begleitet von Instrumentalisten mit Orgel, Hackbrett, Klarinette und Kontrabass. Die Erstkommunionkinder von Arth sangen ebenso lauthals und schön und bereicherten die Heilige Messe. Pfarrer Francis rief zur Kommunion die Kinder und Jugendlichen nach vorne zum Altar. Gemeinsam wurde das Vaterunser gebetet und das Schatzlied gesungen.
Nach dem Gottesdienst waren alle herzlich zum Apéro eingeladen. Begleitet von Hagel versammelten sich die Kinder, die Jugendlichen und die Begleitpersonen zum Mittagessen im Restaurant. Satt kamen am Nachmittag dann alle in den Genuss einer Führung durch das Kloster und die Klosterschule. Auch die Bibliothek wurde besichtigt – himmlisch schön. Bruder Klemens erklärte, wie das Kloster entstanden ist und wie alles abläuft. Um 14.30 Uhr konnte man an einer Anbetung in der Gnadenkapelle teilnehmen. Zu guter Letzt ging es dann mit dem Zug wieder nach Arth-Goldau. Es war ein eindrücklicher Tag.