Fronleichnam feierlich begangen
Ganz traditionell wurde am 4. Juni in Arth Fronleichnam gefeiert mit Gottesdienst, Böllerschüssen, Prozession durchs Dorf und Apéro.
Anna Kamer,
Am Fronleichnam-Morgen waren in Arth bereits um 6 Uhr die ersten Böllerschüsse zu hören. Roger Waser und Werner Ziltener sorgten auch dieses Jahr dafür, dass das Schiesspulver in den Mörsern pünktlich gezündet werden konnte.
Die Gläubigen versammelten sich um 9 Uhr in der Pfarrkirche zum Gottesdienst. Auch die Erstkommunionkinder in ihren weissen Kleidern wirkten aktiv mit. Für sie war es der feierliche Abschluss ihres Erstkommunionjahres.
Nach der festlichen Messe setzte sich die Fronleichnamsprozession durch die Strassen von Arth in Bewegung. Die Einreihung der Mitwirkenden erfolgt jedes Jahr nach dem gleichen Plan. Da wird nichts dem Zufall überlassen.
Geschützt unter dem von vier ehemaligen Arther Kirchenvögten getragenen Baldachin, trug Pfarrer Francis das Allerheiligste in der prunkvollen Monstranz hinaus ins Dorf und zum Volk. Die Fronleichnamsprozession hat eine lange Tradition und macht sichtbar, dass Christus nicht nur in der Kirche, sondern überall mitten unter den Menschen gegenwärtig ist.
Ein eindrückliches Bild boten die Fahnendelegationen, die Statuenträger sowie die verschiedenen Vereine und Gruppierungen. Die Trachtenvereinigung, die Sennengesellschaft, Jungwacht und Blauring, die Erstkommunikanten, der Kirchenchor sowie weitere Teilnehmende verliehen der Prozession einen sehr würdigen Rahmen. Im Gottesdienst, während der Prozession und auch beim Apéro gab die Musikgesellschaft Arth mit passender Blasmusik den Takt an.
Seelsorgerin Ursula Ruhstaller war an Fronleichnam zum letzten Mal in Arth im Einsatz. Sie wurde mit Blumen, Dankesworten und guten Wünschen verabschiedet.
Nach dem Segen lud Kirchgemeindepräsident Georg Schuler alle zum Apéro ins Georgsheim ein. So blieb auch noch etwas Zeit für Austausch und Begegnung. Das Fest Fronleichnam verbindet Glaube, Tradition und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander.