Martina Furrer

Nationalfeiertag

1. August (Foto: Martina Furrer)

Mehr als Feuerwerk und bunte Feiern
John Joy,
Feuerwerk, politische Reden, wehende Flaggen und das gemeinsame Singen der Nationalhymne – so feiern Menschen weltweit die Geburtstage ihrer Nationen. Auch in der Schweiz prägen diese Bräuche unseren Nationalfeiertag. Doch zwölf Jahre Leben in diesem wunderschönen Land haben mir gezeigt, dass der 1. August eine tiefere Bedeutung trägt als jede offizielle Feier und jedes Feuerwerk. Unser Nationalfeiertag ist ein Tag der Besinnung und der tiefen Dankbarkeit.
Genau das zeigt uns die Schweizernationalhymne: «Trittst im Morgenrot daher». Sie ist kein gewöhnliches Nationallied, sondern ein Lobgesang auf das Göttliche, das sich in unserer Natur offenbart. Sie erinnert uns daran, Gottes Gegenwart in der Schönheit der Landschaft zu erkennen. Die Schweiz ist nicht nur ein geografischer Raum. Sie ist ein Geschenk Gottes – ein Zuhause und ein Liebesbrief des Schöpfers an uns, der zeigt, wie gross und mächtig unser Gott ist.
Auch wenn heute viele Menschen nicht mehr an die Kirche glauben, bleibt eine Wahrheit spürbar: Die tragenden Werte unseres Landes sind aus dem christlichen Glauben gewachsen. Die wahre Sicherheit der Schweiz liegt nicht in den Bergen, den Banken oder der Politik. Sie liegt im Segen Gottes, der Generationen durch die Geschichte getragen hat. Darum feiern wir am Nationalfeiertag die Heilige Messe. Die Kirche schenkt uns einen Raum, innezuhalten und unsere Identität im Innersten wachzuhalten. Am 1. August feiern wir nicht nur ein historisches Datum, sondern unsere Gemeinschaft und unsere Freiheit. Mit grosser Freude laden wir die ganze Gemeinde zum Festgottesdienst am Samstag, 1. August, um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Goldau ein. Anschliessend treffen wir uns zu einem gemütlichen Pfarreikaffee, um miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft zu stärken.
Bereitgestellt: 21.07.2026     Besuche: 6 heute, 26 MonatDatenschutz
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