Sarah Heeb

Pfarrer Francis berichtet von Afrika – Teil 2 «Christentum in Afrika»

IMG_2051_ bearbeitet (Foto: Pfarrer Francis)

Der afrikanische Kontinent soll bereits im ersten Jahrhundert evangelisiert worden sein.
Sarah Heeb,
Er hatte das einzigartige Privileg, die Heilige Familie im Exil aufzunehmen (Matthäus 2,14-15). Unter denen, die am Pfingsttag in Jerusalem zusammen waren, waren auch Menschen aus Ägypten (Apostelgeschichte 2,10).
Das antike Christentum in Nordafrika wurde durch die Theologische Schule von Karthago, prominente Bischöfe wie Cyprian von Karthago, den heiligen Augustinus von Hyppo und viele Märtyrer des 1. und 2. Jahrhunderts wie Felicita und Perpetua berühmt. Doch durch die islamische Aggression fiel Karthago im Jahr 697 an die Araber. Danach kam das Wachstum des Christentums zum Stillstand.
Islamische Invasionen und Aufstände hatten eine schwächende Wirkung auf den Evangelisierungsprozess, der in verschiedenen Teilen Afrikas stattfand. Als die äthiopische Kirche schwer vom Islam getroffen wurde, wurde der christliche Glaube unter Alfonso von Kongo, dem ersten christlichen Herrscher im Süden der Sahara, wiederbelebt und gestärkt. Nach 20 Jahren unermüdlichen Einsatzes entwarf er 1526 einen Plan zur Evangelisierung Nordafrikas. Über 300 Jahre lang versuchten seine Nachfolger, gute Beziehungen zu Rom aufrechtzuerhalten und hiessen viele Missionare auf dem Kontinent willkommen.
=> Fortsetzung folgt
Bereitgestellt: 08.09.2023     Datenschutz
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